
Die richtige Hitze für das PET-Blasen bereitstellen
Wenn Sie bereits Erfahrungen mit den Sidel Combi SF300- oder Husky HyPET-Systemen gesammelt haben, wissen Sie, welche Herausforderungen damit verbunden sind. Man braucht eine ausreichend hohe Temperatur, damit die Wärme bis in das Zentrum der Preformwand vordringen kann. Doch sobald man die Temperatur erhöht, besteht die Gefahr, dass die Oberfläche beschädigt wird.
Es handelt sich dabei um eine schwierige Abwägung: Zu viel Wärme an der Oberfläche führt zu unerwünschten Effekten wie Perlmutt-Effekten oder dünnen Stellen in der Flasche. Man braucht also nicht nur „mehr Wärme“ – sondern Wärme, die tatsächlich in das Material eindringen kann.
Der Trick liegt im Wellenlängenbereich.
Wir verwenden keine Standardglühbirnen. Stattdessen nutzen wir Infrarotstrahler mit kurzer Wellenlänge, die speziell für PET entwickelt wurden. Durch Anpassung der Filamenttemperatur sowie des Quarzkörpers wird die Energie auf eine Wellenlänge gelenkt, die vom Kunststoff effektiv aufgenommen werden kann. Dadurch dringt die Wärme nicht nur an der Oberfläche entlang, sondern auch tief ins Material hinein.
Keine Probleme bei der Installation.
Es handelt sich dabei um Ersatzteile, die direkt in die vorhandenen Öfen eingesetzt werden können. Die Abmessungen sowie die elektrischen Eigenschaften dieser Lampen entsprechen genau denen der Originallampen – daher passen sie problemlos in die Öfen. Keine Modifikationen, kein Bohren, keine Komplikationen.
Außerdem verwenden wir hochwertiges Quarzglas. Warum? Weil billiges Glas unter extremer Hitze verdreht wird – und das führt zu Katastrophen.
Ein Tipp zu den Steckverbindungen:
In der Regel handelt es sich um Steckverbindungen vom Typ R7 oder SK15. Diese sind zwar für hohe Ströme geeignet, aber sie sind nicht magisch. Wenn Sie Lampen mit 400 V und hohem Leistungsbedarf verwenden, stellen Sie sicher, dass die Kontakte sauber sind. Schmutzige Steckverbindungen führen zu lokalem Überhitzungseffekt – und das ist meist der Grund dafür, dass die Lampen viel früher kaputtgehen, als eigentlich nötig wäre.
Eines sollte man bedenken…
Je höher die Penetrationskraft der Wärme ist, desto mehr Energie wird in den Ofen geleitet. Das ist zwar gut, um die Produktionszeiten zu verkürzen und gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen – doch dadurch entsteht auch mehr Druck auf die Kühllüfter. Wenn die Belüftung nicht ausreicht, steigt die Temperatur im Ofen an. Dann entstehen deformierte Flaschenbasen oder Flaschen, die zu stark aufgeblasen wurden.
Bevor Sie solche Hochleistungslampen einsetzen, überprüfen Sie unbedingt Ihre Belüftung. Sobald die Kühlung funktioniert und die Lampen richtig angeschlossen sind, haben Sie die notwendige Wärme, um eine hocheffiziente Produktion zu gewährleisten.